Ostafrika - Mit meinen Augen

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Afrika. Da ich zu meinem bedauern keine Segelgelegenheit von Mumbai/Indien nach Afrika finden konnte, blieb nur der Flieger. Am Flughafen in Dar-es-Salaam/Tanzania merkte ich dann gleich, dass ich in einer völlig anderen Welt gelandet war. Der Einreisebeamte, der aussah wie Mike Tyson, nur in der  noch muskulöseren Version, wollte mir kein Visum erteilen. Weil ich keine Adresse für die Nacht vorweisen konnte. Ich hatte mir eine Volunteering-Stelle in Moshi in einer Vorschule besorgt. Doch das interessierte ihn wenig. Dafür machte er mir unverblümt klar, dass dieses kleine Problem mit 50,–US$ leicht zu beheben wäre.

Da hatte er allerdings die Rechnung ohne den inzwischen etwas erfahreneren Bob gemacht. Ein paar Engländer waren mit mir im Flieger nach Dar gereist. Ich fragte sie, in welchem Hotel sie die Nacht verbringen. Sie gaben mir die Adresse und Telefonnummer und ich gab dem Officer die gewünschten Angaben. Er war sichtlich sauer, als er mir mein Visa für 3 Monate in den Pass stempelte.

Die Arbeit mit den Vorschulkids war lustig, aber auch nervenzehrend. 48 Kinder zwischen vier und sechs Jahren. 48 kleine Charaktere. Es war ein lachen und weinen, raufen und vertragen, knuffen und rumclownen. Zum Glück hatte ich zwei junge Kolleginnen aus Schweden, die mir halfen, die Meute zu bändigen. Mit Matilda und Sofie bin ich dann auch auf den Kilimanjaro gestiegen.

Nach 5 Wochen ging es weiter nach Mwanza an den Lake Victoria. Auch hier hatte ich eine ehrenamtliche Arbeitsstelle. Die es in sich hatte. 18 Kinder, die Opfer von häuslicher Gewalt waren. Die bei FKT (Foundation Karibu Tanzania) einen sicheren Hafen hatten.

Hier erfüllte ich mir einen Lebenstraum und gönnte mir 24 unvergessliche Stunden in der Serengeti. Der Nationalpark übertraf meine kühnsten Träume.

Viele Stunden in Bussen, unterbrochen von einer zweitägigen Pause in Bukoba, brachten mich schließlich nach Mbale, in den Osten Ugandas. Wieder hatte ich mir eine ehrenamtliche Arbeit gesucht. Ohne zu ahnen, was mich erwarten würde. Freddie, mein Boss, hatte eine eigene Radioshow und trat auch als Comedian auf. Und er war sehr gut vernetzt. Ich arbeitete zwei Tage pro Woche auf einer Kaffee-Farm, die anderen drei Tage half ich HIV-Patienten beim täglichen Leben. In meiner freien Zeit hatte ich jede Menge Spaß mit den anderen Volontären.

Eine Rafting-Tour auf dem Nil rundete meinen Aufenthalt dort ab, bevor ich nach Südafrika flog, um mitzuhelfen, einen Katamaran nach Australien zu segeln.Viele

Mein Afrika-Vortrag entführt Sie in eine Welt, die nur wenige Menschen persönlich erleben. Entdecken Sie den Osten Afrikas. Mit meinen Augen.