Bolivien & Peru

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Es war Ende April 2015, als ich mich per Anhalter von Taltal in der chilenischen Atacama-Wüste in Richtung Bolivien auf den Weg machte. Über das Altiplao, eine Hochebene auf 3600 Metern führte mich mein Weg nach La Paz, der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt.

2010 war ich bereits einmal dort. So wusste ich, was mich dort erwartet. Ich mag diese Stadt. Bunt und lebendig. Zum ersten Mal auf meiner Weltreise kam ich wieder in vertraute Umgebung.

Nach ein paar Tagen Erholung ging es weiter nach Rurrenabaque. Ein kleiner Ort am Beni-Fluss im Regenwald. Ich hatte mich zum Volunteering bei ONCA verdingt. Einer Auffangstation für Affen. Die dort aufgepäppelt, zu Gruppen zusammengestellt und dann wieder in die Freiheit entlassen werden.

Es wurde eine eindrucksvolle Erfahrung. Was ONCA da macht, ist ganz groß. Ich hatte mir dann ein paar Tage Erholung in La Paz und am Titicaca-See verdient. Ich konnte die farbenfrohe Lebendigkeit der Stadt bei allerbestem Wetter genießen. Obwohl es Winter war in Südamerika, erlebte ich eher einen sehr warmen Frühling. Die Straßenkünstler waren in Hochform und genossen das Leben. Ich durchkreuzte die verschiedenen Ebenen der Stadt, die zwischen 3200 und 4100 Metern liegt. Mit dem Bus ging es weiter nach Copacabana. Auch der See war mir vertraut. Ein paar Tage wollte ich hier verbringen, bevor ich nach Peru weiterziehen würde. Ein Besuch auf der Isla del Sol war dabei Pflicht. 2010 hatte ich hier bei einer netten Familie übernachtet. Die wollte ich gerne nochmal besuchen.

Cuzco in Peru wurde für mich (wie für die meisten) zum Ausgangspunkt meiner Trekking-Tour zu den berühmtesten Inka-Ruinen der Welt. Das frühere Handelszentrum der Inkas beeindruckt durch seine alten Gebäude und schmalen Gassen. Über den Salkantay-Pass auf 4630 Meter sollte es nach Macchu Picchu gehen. In fünf Tagen von Mollepata aus nach Aquas Calientes. Dem kleinen Nest, welches eigentlich nur wegen Macchu Picchu existiert. Ich gab mir einen ganzen Tag in der Ruinen-Stadt.

Weiter ging es dann nach Oxapampa. Dieser Ort wurde im 19. Jahrhundert von Österreichern und Deutschen gegründet. Und es ist ihm anzusehen. Häuser im Tiroler Holzstil. Schilder auf Deutsch.

Ich arbeitete dort ehrenamtlich bei einer Forschungsstation im Amazonasregenwald. Es wurde eine der lehrreichsten Stationen meiner Weltreise.

Dreieinhalb Monate Bolivien und Peru destilliert in etwas mehr als zwei Stunden (inclusive Pause). Kommen Sie mit nach Südamerika.