Argentinien - Patagonien

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Am 28.10.2014 bin ich mit einem Mörderjetlag in Buenos Aires gelandet. Melbourne – Sydney – Auckland – Santiago de Chile – Buenos Aires war die Flugroute, wobei ich in Sydney die Nacht am Flughafen verbracht habe. 40 Stunden hat die Ortsverschiebung von Australien nach Südamerika gedauert. 

Auch in Buenos Aires war ich etwas länger am Airport. Weil mein großer Rucksack erst mit der nächsten Maschine aus Santiago gekommen ist. Im Hostel angekommen habe ich mich Nachmittags direkt  abgelegt und bin erst am nächsten Morgen für ein kurzes Frühstück  aufgewacht, dann aber sofort wieder wie ein Stein eingeschlafen. Erst am Abend bin ich dann aus dem Jetlag-Koma endgültig zurückgekehrt. 

Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung ging es dann mit dem Bus nach San Rafael/Mendoza. Ich hatte mir dort eine Arbeit auf einer Finca über Workaway organisiert. Roberto, der Besitzer, wollte die Finca schön langsam in ein Weingut umgestalten. Dementsprechend viel habe ich über den Anbau und die Pflege der Weinreben gelernt. Auch die Bewässerung der gesamten Fläche war eine spannende Angelegenheit. Und ich habe Bekanntschaft mit einer der tödlichsten Schlangen gemacht. 

Am 03.12.2014 ging es dann mit Rucksack und Zelt für gut acht Wochen per Anhalter durch Patagonien. 

Diese Zeit in Patagonien war die entspannteste in den ganzen fünf Jahren. Ich bin ganz gemütlich mit dem Daumen an der Atlantik-Küste entlang bis ans „Ende der Welt“ nach Ushuaia gereist. Um dann ebenso entspannt durch die Berge des Inlands wieder zurück zu reisen. Es war das erste Mal, dass ich so intensiv per Anhalter unterwegs war. Zu Beginn kostet es mich immer ein wenig Überwindung. Irgendwann bin ich dann drin. Dann geht es wie von selbst. 

Sie glauben gar nicht, wie groß Patagonien ist. Und wie klein es manchmal sein kann. Ich werde es Ihnen erzählen. In meinem neuesten Vortrag. Der Nummer 7 aus meiner Weltreise.