Segeln + Overland-Track Tasmanien

Es war mein großer Wunsch, eine Passage zwischen den Kontinenten auf einem Schiff zu wagen. Schon in Mumbai/Indien hatte ich viele Hebel in Bewegung gesetzt. War im Segelclub und im Containerhafen. Leider erfolglos. Aber wenn ein Wunsch stark genug ist, dann ist es nur noch die Frage „wie“, nicht die Frage „ob“ er in Erfüllung geht.

Im Endeffekt war es dann die Variante „jemand kennt jemanden, der jemanden kennt“, die mir die Möglichkeit gab, als Crew auf einem Katamaran von Kapstadt/Südafrika nach Sydney/Australien zu segeln. Vorher noch nie auf einem Segelboot, war es für mich das Abenteuer schlechthin.

Es galt, ein neu gebautes Boot nach Australien zu überführen. Dieses sollte zunächst zur Sydney-Boatshow gesegelt und dann seinem neuen Eigentümer übergeben werden.

Der südliche Ozean ist das beste Revier, um die Kunst des Segelns zu lernen. Man wird im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser geworfen. Und nicht nur die Kälte des Wassers und der Umgebung sorgen für eine Herausforderung. Heftiger Wind bis hin zu Stürmen sorgen in den „Roaring Forties“ zwar für ein gutes Vorankommen. Erfordern jedoch auch 24/7 Aufmerksamkeit. Wir waren zu dritt. Und so hatte jeder für 8 Stunden am Tag die Verantwortung für das Boot. Und letztlich auch für das Leben der beiden anderen. Zum Glück war unser Skipper ein sehr erfahrener Segler. Und ich lernte schnell.

Was wäre ein Abenteuer, ohne ein paar Widrigkeiten? Wasser, das ins Boot eindringt. Ein Autopilot, der seine Arbeit schlampig erledigt. Ein Hauptsegel, welches sich nicht zur Gänze setzen lässt.

Der zweite Teil meines Vortrages behandelt meine Wanderung auf einem der schönsten Wege auf diesem Planeten. Dem Overland-Track. Auf 85 Kilometern führt ein Pfad durch den Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark. Der zurecht zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Dementsprechend restriktiv wird der Zugang zum Trail geregelt. Während der Sommermonate werden jeden Tag lediglich 34 Personen am Cradle Mountain auf den Weg geschickt. Die Wanderung ist nur in eine Richtung möglich. Und um einen Platz zu ergattern sollte man sich besser ein Jahr im voraus einbuchen.

Ich war im Australischen Winter dort. Und von  daher frei in meinen Entscheidungen. 

Dies und noch viel mehr zeige ich Ihnen in meinem Multimedia-Vortrag. Wenn Sie zum Beispiel wissen wollen, was es mit dem „Vivid-Festival“ auf sich hat oder warum ich in Kapstadt der Mann mit den weichsten Händen war, dann entscheiden Sie sich für diesen Vortrag.

Das Bild zeigt das Heck eines Bootes. Im Hintergrund ist eine aufgewühlte See zu sehen, der Horizont ist mit Wolken gefüllt, das Licht lässt auf Dämmerung schließen. Auf dem Heck sind zwei große Fässer zu erkennen, die mit Seilen an Gestänge gebunden sind.
Das Bild sieht das Heck eines Bootes. Im Hintergrund ist das Meer mit leichten Wellen zu sehen. Auf der linken Seite steht ein Mann mit rotem T-Shirt und grüner Short und zeigt lächelnd mit beiden Händen auf Wäsche, die er zwischen Zwei Pfosten an einer Leine zum trocknen aufgehängt hat.
Das Bild zeigt einen hölzernen Steg, der mit einem Handlauf auf der linken Seite von vorne zur Mitte hin mittig durch das Bild läuft. Auf dem Steg steht ein großer Rucksack in einer Regenhülle, dahinter sind zwei Wanderstöcke an den Handlauf gelehnt, auf dem auch die blaue Hülle eines Fotoapparates, eine Brille sowie eine rote Wasserflasche liegen. Der Weg im Hintergrund zeigt Spuren von Schnee auf, rechts und links des Weges sind Bäume zu sehen. Der Steg ist mit Hühnerdraht versehen, vermutlich um ein Ausrutschen der Wanderer zu verhindern.

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